Berg-Mammutbaum, Redwood (Sequoia gigantea)

Der Berg-Mammutbaum ist der höchste Baum der Erde. Er ist ein Relikt aus der Dinosaurierzeit und wird sehr alt. Seine letzten natürlichen Bestände liegen in Kalifornien. Im Sequoia National Park stehen 2.500 bis 3.000 Jahre alte Bäume, die eine Höhe von über 100 m und dazu Stammdurchmesser am Boden von über 10 m erreichen. Der älteste Mammutbaum Deutschlands steht in Weinheim an der hessischen Bergstraße. Er ist über 110 Jahre alt, misst eine Höhe von ca. 70 m und einen Durchmesser von ca. 1,20 m.

Der junge Baum wächst nach der Anzucht erst recht langsam, im Alter von ein paar Jahren aber sehr schnell (bis 1 m/Jahr). Er ist ab dem 3. Jahr bis -20 °C winterhart - jüngere Bäume sollten jedoch etwas geschützt werden. In der Regel bildet er nur einen durchgehenden Stamm und eine regelmäßige pyramidenähnliche Krone aus. Seine rotbraune - später dicke, tiefrissige - Rinde schützt ihn vor Waldbränden. Im Gegenteil zum Urwelt-Mammutbaum ist der kalifornische Berg-Mammutbaum mit seinen koniferenähnlichen Nadeln auch im Winter grün.

Der sturmfeste Sequoia ist pflegeleicht und robust. Er kann in sonniger und halbschattiger Lage gepflanzt werden. Ab dem dritten Jahr im Frühjahr etwas mit Rhododendrondünger düngen. Der Sequoia eignet sich als dekoratives Gruppengehölz, kommt aber auch sehr gut in Alleinlage – vor allem auch in Parkanlagen - zur Geltung. Ebenfalls kann Sequoia als Bonsai oder als Kleinziergehölz gezogen werden.

 

 

 

Die Bambusoase